Medienmitteilungen des Kantons Basel-Stadt

Präsidialdepartement, Abteilung Kultur
Medienmitteilung vom 21.01.2017 (05:30)
95‘500 Eintritte an der 17. Basler Museumsnacht
Die 17. Museumsnacht Basel war einmal mehr gut besucht. Die winterliche Kälte hat insgesamt zu längeren Aufenthalten und vertiefter Aktivität in den einzelnen Häusern geführt. Bis eine Stunde vor Schluss wurden 83’136 Eintritte in die Museen gezählt; dies sind 7‘279 resp. 8 Prozent weniger als im letzten Jahr. Die Eintritte in die zudem beteiligten Kulturinstitutionen belaufen sich zusätzlich auf rund 12‘500. Der beliebte kulturelle Grossanlass markiert seit 2001 jährlich den Auftakt ins Kulturjahr.

37 Museen und Kulturinstitutionen, darunter Projekträume, das Staatsarchiv, die Archäologische Bodenforschung und der Botanische Garten, gestalteten die 17. Basler Museumsnacht. Während acht Stunden, bis 2 Uhr morgens, wurde in rund 200 Programmpunkten eine eindrückliche Vielfalt an Inhalten auf teils unkonventionelle Weise vermittelt.

Sonja Kuhn, stellvertretende Leiterin Abteilung Kultur Basel-Stadt: „Zu sehen, wie kreativ die Museen und Ausstellungsräume ihre Räume mit grossem Aufwand und viel Freude gestalten, ist beeindruckend. Diese Experimentierfreudigkeit wird ebenso beim Publikum spürbar, das sich auf neue Erfahrungen einlässt. Wir von der Abteilung Kultur sind überzeugt, dass diese Begegnungen das grossartige, sehr breite Kulturangebot der Stadt Basel noch weiter in der Bevölkerung verankern.“

Zum dritten Mal gab es einen lokalen Schwerpunkt: Nach Dreispitz und Voltaplatz in den Vorjahren, konnte im Kleinbasel und rund um das Kasernenareal viel entdeckt werden: So beispielsweise in verschiedenen Ausstellungsräumen, bei künstlerischen Aktionen und Performances. Thomas Heimann, Ausstellungsraum Klingental: „Die Gespräche mit Gästen zum Alltag eines Künstlers waren gut besucht, und es war schön zu erleben, wie verbindlich sich die Menschen darauf einlassen. Etliche Besucher tauchten auf, die das Kasernenareal noch gar nicht kannten. Die Kälte schien die Zirkulation allerdings zu bremsen – die Leute verweilten eher länger an einem ausgewählten Ort.“

Erneut war die Museumsnacht bei einem jüngeren Publikum ein äusserst beliebter Anlass. Es wird davon ausgegangen, dass auch in diesem Jahr gut vierzig Prozent der Besuchenden unter 26 Jahre alt waren. Grossen Anklang fanden die französischen, englischen, italienischen, spanischen, ungarischen und russischen Führungen durch diverse Sammlungen und Ausstellungen. Matthias Leuenberger, Delegierter Novartis Schweiz: „Die Stimmung, die an der Museumsnacht herrscht, fasziniert mich immer wieder. Ich erlebe die Menschen – mich selber auch – als offen und neugierig. Ganz besonders gefällt mir, dass so viele junge Menschen und Familien mit Kindern anzutreffen sind, die das unglaublich vielfältige Angebot mit spürbarer Freude erkunden.“

Mit einem speziellen Angebot wurden zum dritten Mal gezielt Menschen mit Migrationshintergrund angesprochen. Über 550 Interessierte besuchten mit Freiwilligen aus Politik, sozialen Organisationen, Kulturvereinen und Bildungszentren die Museumsnacht. Francesca Drosi, eine junge engagierte Freiwillige, war mit einer vierköpfigen syrischen Familie unterwegs und resümiert: „Vier Stunden waren wir gemeinsam unterwegs. Die Mädchen haben voller Freude den Seifenblasenkünstler bestaunt. Beim Fotoshooting verkleidet als Meerjungfrau haben sie ihre Schüchternheit komplett abgelegt und voller Stolz das Erinnerungsfoto mit nach Hause genommen. Die Mutter möchte nächstes Jahr wieder kommen. Ich lache heute, hat sie mir auf der Heimfahrt mit dem schlafenden Mädchen im Arm gesagt.“

Dankeschön
Dank dem grosszügigen Engagement von Novartis, Basler Kantonalbank und Sympany konnte die Museumsnacht Basel durchgeführt werden. Sie ermöglichen insbesondere den kostenfreien Eintritt der jungen Menschen unter 26. Zum Erfolg der Museumsnacht tragen aber auch das Engagement der Mitarbeitenden der beteiligten Museen und Kulturinstitutionen, der freiwilligen Helferinnen und Helfer und die zahlreichen Partnerschaften in den Bereichen Migration und Flüchtlingshilfe, Transport, Medien und Dienstleistungen bei.

Save the Date
Die 18. Ausgabe der Museumsnacht Basel findet am Freitag, 19. Januar 2018, statt. Die Museen und Organisatoren beginnen im Sommer 2017 mit der Konzeption und Planung.

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Weitere Auskünfte:

Eva Keller, Leitung Fachbereich Museen und Kulturmarketing, Abteilung Kultur Basel-Stadt
Tel. +41 61 267 68 41 oder +41 78 766 08 21, eva.keller@bs.ch

Dateianhänge:
Museumsnacht Basel 2017, Kunstmuseum Basel (kunstmuseum_accent_graphe.jpg, 1.9 mb)
Museumsnacht Basel 2017, Museum der Kulturen Basel (museum_der_kulturen_accent_graphe.jpg, 1.4 mb)
Museumsnacht Basel 2017, Kunsthalle Basel (kunsthalle_flavia_schaub.jpg, 507 kb)
Museumsnacht Basel 2017, Dock Archiv, Kunst-und Diskursraum (dock_fabienne_fischer.jpg, 2.6 mb)
Museumsnacht Basel 2017, Sportmuseum Schweiz (sportmuseum_flavia_schaub.jpg, 613 kb)
Communiqué de presse en français (communique_de_presse_du_21_janvier_2017.pdf, 26 kb)
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