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Bau- und Verkehrsdepartement, Tiefbauamt
Medienmitteilung vom 11.02.2016 (11:56)
Fasnacht: Bauliche Sicherheitsvorkehrungen und Grossaufgebot des Tiefbauamtes und weiterer Verwaltungsstellen
In vier Tagen ist es wieder soweit: Die „drey scheenschte Dääg“ nehmen die Stadt Basel in ihren Bann. Aus Sicherheitsgründen demontieren die Einheiten des Tiefbauamtes rund 200 Abfallkübel entlang der Cortège-Routen. Ebenso werden alle Sitzbänke auf der Achse Aeschenplatz-Barfüsserplatz-Clarastrasse durch das Tiefbauamt entfernt. Schliesslich wurde veranlasst, dass Baustellen im Perimeter der Fasnacht – Cortège- und Gässle-Routen – geräumt oder gesichert werden, damit auch bei einem grossen Publikumsan-drang keine Gefahr von ihnen ausgeht. Zur Reinigung der Stadt stehen während der Fas-nacht frühmorgens rund 290 Personen und 110 Fahrzeuge im Einsatz. Auch der Betrieb der zahlreichen, zusätzlich notwendigen Toiletten bedarf eines besonderen Engagements. Die Stadtgärtnerei schützt Pflanzen.

Die Entfernung von rund 200 Abfallkübeln und Sitzbänken auf der Achse Aeschenplatz-Barfüsserplatz-Clarastrasse ist aus Sicherheitsgründen notwendig. Sowohl die Abfallkübel als auch die Sitzbänke werden aber bereits wieder in der Woche nach der Fasnacht montiert.

Sämtliche Verantwortlichen von Baustellen im Fasnachts-Perimeter – Cortège- und Gässle-Routen – haben vor rund fünf Wochen die Anweisung erhalten, welche Sicherungsarbeiten sie im Vorfeld der Fasnacht zu erledigen haben. Es wurden vom Tiefbauamt rund fünfzig entsprechende Briefe versandt. Grundsätzlich sind Baustellen zu räumen und mit einem stolperfreien Belag ein-zudecken. Diese Auflagen werden von der Allmendverwaltung des Tiefbauamtes mit einem ge-wissen Augenmass umgesetzt. Die Dufourstrasse ist in diesem Jahr die einzige öffentliche Bau-stelle, welche an die Cortège-Route angrenzt. Die Arbeiten dort sind aber soweit fortgeschritten, dass für Passanten keinerlei baubedingte Hindernisse bestehen. Dazu wird auch die Teilsperrung der Dufourstrasse während der Fasnachtstage aufgehoben.

Für die Dauer der Fasnacht ab Morgestraich sowie an gewissen Orten auch für die folgenden drei Bummelsonntage müssen sämtliche mobilen Abschrankungen, Mulden und weitere mobile Ein-richtungen entfernt werden. Verbleibende Bauabschrankungen sind zu verstärken, vor Gerüsten zurückzuversetzen und so abzusichern, dass keine Teile bestiegen werden können. Fahrbahn- und Trottoirbeläge müssen allenfalls provisorisch instandgestellt werden. Ausnahmen gibt es bei Gerüsten und Kranböcken, die zumeist nicht abgebaut oder entfernt, sondern lediglich gesichert werden müssen. Die Umsetzung der Vorkehrungen werden von der Allmendverwaltung vor Ort überprüft. Die entstehenden Kosten für diese Vorkehrungen auf Baustellen müssen von der je-weiligen Bauherrschaft getragen werden.

Eine Neuheit: Die drei fixen Poller oben am Spalenberg werden für die Fasnacht demontiert, die beiden beweglichen Poller der Anlage bleiben versenkt, um den freien Durchgang zu gewähren.

Im Weiteren werden vom Tiefbauamt insgesamt 550 provisorische Signale und Wegweiser inklu-sive Sockel und 800 Vauban-Absperrgitter platziert oder entfernt. Allein für das Aus- und Wieder-einbringen des Materials befördert das zuständige Team 172 Tonnen. Mit der provisorischen Sig-nalisation werden entlang der Cortège-Strecke auch die Parkflächen aufgehoben. Dies bedeutet gleichzeitig auch die Demontage der Veloparksysteme in diesem Bereich. Allein für alle diese Arbeiten müssen 1300 Arbeits- und 400 Fahrzeugstunden aufgewendet werden. Ferner sind vom Betrieb die Cortège-Route und Nebenstrassen mit einer Länge von rund 5,7 Kilometern, rund 240 Kontrollschächte der Kanalisation sowie rund 530 Einlaufschächte, Schlammsammler und Rinnen zu reinigen. Dies vor, während und nach der Fasnacht. Auf diese Weise können Verstopfungen der Kanalisation wegen des Fasnachtsabfalls vermieden werden.

Der Betrieb des Tiefbauamtes stellt im Rahmen der Fasnacht auch zusätzliche öffentliche Toilet-ten an zehn Standorten und damit mehr als im Vorjahr – zusätzlich zwei Anlagen auf dem Clara-platz - zur Verfügung. Dabei handelt es sich um 35 Kabinen, vier Behinderten-WC und 19 Pis-soirstände. Zu den weiteren Aufgaben gehören die Fasnachtsbeflaggung, die Demontage und Montage von rund 50 Parkbänken, von Spielgeräten auf dem Kasernenareal, der Wetterstation auf dem Claraplatz und des Schutzdachs für die öffentliche Toilette Wettsteinbrücke.

Auch die Stadtgärtnerei ist an den Fasnachts-Vorarbeiten beteiligt: Die Blumenrabatten am Wett-steinplatz, am Blumenrain und in der Bäumleingasse werden zur Schonung der Pflanzen abge-deckt.

Am Fasnachtsmontag-Vormittag wird – bereits zum dritten Mal – entlang der Cortège-Routen durch eine zusätzliche Tour der Stadtreinigung Glas (Flaschen und Trinkgläser) und sperriges Material eingesammelt. Damit soll das Verletzungsrisiko verringert werden. Am Fasnachtsmontag und –mittwoch wird im Anschluss an den Cortège bis nach 22 Uhr die Achse Messeplatz bis Aeschenplatz durch den Spätdienst mit rund 40 Personen (Grobreinigung) gereinigt.

Am Fastnachtsdienstag und –mittwoch sowie am Donnerstag nach dem Ändstreich ab 04.00 Uhr wird die Reinigung dann von rund 250 Personen ausgeführt. Dies unter Federführung des Tief-bauamtes, in enger Zusammenarbeit mit der Stadtgärtnerei, den BVB, weiterer Verwaltungsein-heiten sowie auch mit Unterstützung privater Gewerbebetriebe. Für die Reinigungseinsätze stehen rund 110 Fahrzeuge zur Verfügung, darunter 80 von der Stadtreinigung und 30 externe Fahrzeuge. Es handelt sich unter anderem um 28 Wischmaschinen, 20 Transporter, 21 Lastwagen und 11 Elektrofahrzeuge.

Am Fasnachtsmontag, 15. Februar 2016, findet die Kehrichtabfuhr gemäss dem Abfuhrplan statt. Es wird nachdrücklich darum gebeten, die Bebbi-Säcke am Fasnachtsmontag erst kurz vor 07:00 Uhr zur Abholung auf Allmend bereitzustellen. Die gleiche Regelung für die Bereitstellung der Bebbi-Säcke gilt am Donnerstag, 18. Februar 2016.

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Weitere Auskünfte:

André Frauchiger,
Tel. +41 61 267 93 20
Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit Tiefbauamt Basel-Stadt