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Kanton Basel-Stadt

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Bau- und Verkehrsdepartement, Städtebau&Architektur, Hochbauamt
Medienmitteilung vom 19.08.2015 (14:30)
Neubau Naturhistorisches Museum und Staatsarchiv Basel-Stadt
Anonymer Projektwettbewerb im selektiven Verfahren für Generalplanerteams
Das Architekturbüro EM2N I Mathias Müller I Daniel Niggli I Architekten AG aus Zürich gewinnt mit seinem Team den Wettbewerb für den Neubau des Naturhistorischen Museums Basel und des Staatsarchivs Basel-Stadt. Für die beiden traditionsreichen Basler Kulturinstitutionen ist der Wettbewerb ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Umsetzung neuer zukunftsorientierter Nutzungskonzepte.

Der Projektwettbewerb um einen Neubau für das Naturhistorische Museum Basel (NMB) und das Staatsarchiv Basel-Stadt (StABS) an der Entenweidstrasse beim Bahnhof St. Johann / Vogesenplatz ist entschieden: Das Preisgericht hat das Projekt „ZASAMANE“ der Zürcher Architekten EM2N ausgewählt und zur Weiterbearbeitung empfohlen.

Das Siegerprojekt überzeugte die Jury unter dem Vorsitz von Thomas Blanckarts, Leiter Hochbauamt, durch seine klare städtebauliche Setzung und die einfache Gliederung des langgestreckten Baukörpers. Es gelingt dem Projekt durch die gewählte Kubatur, Materialisierung und Fassade an der Bruchstelle zwischen Quartier und Bahninfrastruktur gleichzeitig einen urbanen und industriellen Ausdruck zu erzeugen. Die interne Organisation des Gebäudes berücksichtigt die funktionalen Bedürfnisse der beiden Institutionen auf ideale Weise. Sie ermöglicht die eindeutige räumliche Zuordnung der beiden Nutzungen in einem Gebäude, welche wirkungsvoll über die Fassade nach aussen transportiert werden. Dem Siegerprojekt gelingt es, die gemeinsamen und die spezifischen Bereiche der beiden Institutionen klar zu entflechten und so Synergien zu ermöglichen.

Für die beiden traditionsreichen Basler Kulturinstitutionen ist der Entscheid des Wettbewerbs ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Umsetzung neuer zukunftsorientierter Nutzungskonzepte und der Befreiung von aktuell bestehenden räumlichen, betrieblichen und strukturellen Einschränkungen.

Ein gemeinsamer Standort für zwei traditionsreiche Basler Kulturinstitutionen Das Naturhistorische Museum Basel und das Staatsarchiv Basel-Stadt sind zwei wichtige kulturelle Institutionen mit langer Tradition, deren Sammlungen und Archive für die Region Basel sowie über diese hinaus herausragende Bedeutung haben. Sie stellen der Bevölkerung ein historisches und naturwissenschaftliches Wissen zur Verfügung und bilden das regionale Gedächtnis von Natur- und Kulturgeschichte.

Mit einem Neubau und der Konzentration der beiden Institutionen an einem Standort soll die Chance ergriffen werden, einen zukunftsgerichteten öffentlichen Kulturkomplex mit zwei sich ergänzenden Identitäten und überregionaler Ausstrahlungskraft zu schaffen.

Neue Impulse für das St. Johann Der aufstrebenden Entwicklung des Stadtquartiers St. Johann soll der Neubau mit seinen publikumswirksamen Kulturinstitutionen weitere positive Impulse geben. Das Siegerprojekt schafft mit einer grosszügigen, zentralen Eingangshalle einen urbanen Ort, welcher zum Austausch zwischen Archiv, Museum und Quartier einlädt und auch unabhängig von den Institutionen öffentlich genutzt werden könnte. Zudem vermögen das verglaste Dachgeschoss des Staatsarchivs und die Turmkrone mit dem Potential für eine öffentliche Bar eine stadträumliche Signalwirkung zu erzeugen.

Wettbewerbsverfahren mit internationalem Teilnehmerkreis 125 internationale Generalplanerteams, bestehend aus Fachleuten der Bereiche Architektur, Gesamtleitung / Projektmanagement, Bauingenieurwesen und Gebäudetechnik / Energie hatten sich zur Teilnahme am Projektwettbewerb beworben, 22 Teams wurden durch die Jury ausgewählt und eingeladen. Die Ende 2014 eingereichten 21 Projektbeiträge zeigen mit grosser Qualität ein weites Spektrum und vielfältige Lösungsansätze für die hochkomplexe Aufgabe auf.

Das Preisgericht entschied nach sorgfältigem Abwägen, die im Wettbewerbsprogramm formulierte Option einer anonymen, separat entschädigten Überarbeitungsrunde der vielversprechendsten Beiträge einzulösen. Die Teams der Projekte „PERIWINKLE“ und „ZASAMANE“ wurden hierzu eingeladen und mittels individueller Anforderungskataloge über die zu überarbeitenden Belange informiert. Aufgrund von städtebaulichen, architektonischen, funktionalen, betrieblichen, energetischen und wirtschaftlichen Kriterien wurde das Projekt „ZASAMANE“ mit grosser Mehrheit auf den ersten Rang gesetzt und zur Weiterbearbeitung und Ausführung empfohlen.

Ausblick Es ist vorgesehen, unmittelbar im Anschluss an den Wettbewerb mit dem siegreichen Team der Architekten EM2N in die Vorprojektphase zu starten. Die Realisierung ist ab 2018 geplant, vorbehaltlich der Bewilligung des Baukredits durch den Grossen Rat. Bei reibungslosem Ablauf des Bewilligungs-, Planungs- und Realisierungsverfahrens kann 2021 mit dem Abschluss der Bauarbeiten und nach individuellen Einrichtungsphasen ca. 2022/ 23 mit der Eröffnung von Staatsarchiv und Museum gerechnet werden. Das Siegerprojekt weist eine Geschossfläche von rund 35‘500 m2 auf. Das Kostendach für das Gesamtprojekt ist durch den Regierungsrat 2013 auf 190 Mio. Franken festgelegt worden.

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Weitere Auskünfte:

Thomas Blanckarts,
Leiter Hochbauamt,
Tel. +41 61 267 91 72,
E-Mail: thomas.blanckarts@bs.ch

Philippe Bischof,
Leiter Abteilung Kultur,
Tel. +41 61 267 84 23,
E-Mail: philippe.bischof@bs.ch

Hinweise:

Die Wettbewerbsergebnisse sind vom 20. August bis zum 13. September im Naturhistorischen Museum ausgestellt. Öffnungszeiten jeweils dienstags bis sonntags, von 10 – 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Der Jurybericht und die Visualisierungen des Siegerprojekts sind ab Mittwoch, 19. August, abrufbar unter www.hochbauamt.bs.ch/wettbewerbe.

Dateianhänge:
Projektbeschrieb "ZASAMANE" (210_preview_de.pdf, 1.7 mb)