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Regierungsrat
Medienmitteilung vom 13.09.2012 (09:35)
Bettagsmandat 2012

Eine Lehrerin hat unlängst in einer Diskussion gesagt, der Schulalltag wäre angenehmer, wenn alle Kinder fähig wären, „Danke!“ „Bitte!“ und „Entschuldigung!“ zu sagen und sich der Bedeutung dieser so einfachen drei Worte bewusst wären. Der Staats- und Kirchenfeiertag der Eidgenössische Dank-, Buss- und Bettag nimmt ein Element dieses Wunsches unserer Lehrerin auf, den Dank.

Einem Menschen zu danken, heisst, ihm Wertschätzung entgegen zu bringen. Mit meinem Dank anerkenne ich die Aufmerksamkeit des Gegenübers. Dank kann ich nicht einfordern, er kommt mir freiwillig zu.

Wie ist der Stellenwert des Dankes in unserer heutigen Gesellschaft? Schenken wir dieser Art der Anerkennung des Mitmenschen, genügend Beachtung? Wenn ich an den Ausspruch der Lehrerin denke, hat der Dank an Bedeutung verloren. Ist es heute keine Selbstverständlichkeit, jemandem für etwas zu danken? Suchen wir bei uns selbst; quittiere ich die Dienstleistung im Restaurant mit meinem Dank? Bin ich im Arbeitsalltag genügend aufmerksam, um für Unterstützung zu danken? Begegne ich der freundlichen Velofahrerin, die mich über den Fussgängerstreifen gehen lässt mit einem „Dankeschön“?

Die Erfahrung zeigt, dass uns ab und zu die Aufmerksamkeit fehlt, diese Dankbarkeit zu zeigen oder auszusprechen. Dafür haben wir sicher auch Erklärungen oder Ausreden. Gewiss ist aber, dass intensiverer Gebrauch der Dankesbezeugung das Miteinander von Menschen angenehmer gestaltet. Johann Wolfgang von Goethe hat dazu seine Gedanken treffend zusammengefasst: „Begegnet uns jemand, der uns Dank schuldig ist, gleich fällt es uns ein. Wie oft können wir jemandem begegnen, dem wir Dank schuldig sind, ohne daran zu denken?“

Dankbarkeit richtet sich nicht nur an Menschen: Wir alle haben Grund, dankbar zu sein in einem Land leben zu können, in dem kein Krieg herrscht, in dem die Not einzelner Menschen Auftrag für Politikerinnen und Politiker ist, helfend zu handeln, in dem die Rechte des einzelnen Menschen ein äusserst wichtiges Gut sind, in dem die persönlichen Entfaltungsmöglichkeiten gegeben sind, in dem es möglich ist, die Dankbarkeit auch offen und frei gegenüber der Gottheit der eigenen Religion zu äussern.

Der dritte Sonntag im September, der eidgenössische Dank-, Buss- und Bettag gibt uns allen Gelegenheit, ungestört von der Hektik des Alltages in Ruhe solchen Gedanken nachgehen zu können.

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Hinweise:

Das Bettagsmandat wird am Samstag, 15. September 2012, ökumenischer Vesper ab 16.30 Uhr, im Basler Münster von Regierungsrat Dr. Christoph Eymann verlesen.